2. Wikinger-Schach-Benefitztunier 2026
2. Wikinger-Schach-Benefitztunier vom 12.-14.Juni 2026
Manchmal braucht es nur eine handvoll Menschen mit Herz, Ideen, Motivation, Organisationstalent und Zusammenhalt – schon steht das 2. Wikinger-Schach-Benefitztunier.
Felchow liegt so nah bei Berlin, daß wir nach einer guten Stunde Autofahrt über schöne Landstraßen bequem und entspannt Freitagmittag ankamen.
Das erste Wohnmobil war schon komfortabel (mit Dusche und Toilette!) untergebracht, während wir noch in einem kleinen, hellen Landhotel eincheckten. Den vorhanden Aufzug muss man benutzt haben, eine echte Attraktion: unbeschreiblich! Mir hat die erste Fahrt genügt, um danach nur noch die Treppen zu steigen.
Zum Festspielplatz waren es nur 500 m Fußweg, warmlaufen sozusagen, denn wir durften gleich beim Zelt -/ Tisch- und Stuhlaufbau helfen, während die Bier-/ Getränke- und Fressoasen an den Start gebracht wurden. Die Bühne stand schon, erste Sound-Checks begleiteten das Aufmalen der acht Spielfelder. Die Zapfhähne öffneten sich, die Bratwürste dufteten, alles war für die große Party bereit. Die ersten übten schon, Wiedersehensfreude vom letzten Jahr, Live-Musik bis nach Mitternacht bei einwandfreier Akustik, tief fliegender Schwalben, Wind, Regen, gute Stimmung und Tanz – Eisernes Leben!
Nach mehr oder weniger Schlaf, begann dann Samstag pünktlich um 10 Uhr das Turnier, 32 Mannschaften, straffer Zeitplan, von der Bühne kamen die Start- und Schlusszeichen und die Musik. Während die Anderen die Bauern immer umwarfen, streichelten wir sie nur mal rechts, mal links, mal am Kopf, so daß sie standhaft blieben in den Farben weiß und rot. Aber entspanntes Zugucken, wie die Anderen spielen, hat auch viel Spaß gemacht, das Finale war echt sehenswert und sehr spannend. Die Götter der Wikinger hielte die Wolken im Zaum und wir blieben bis zum Spielende trocken. Danach war mehr oder weniger Dauerregen… Leider begann dann der große Aufbruch und viele geladene Gäste erschienen erst gar nicht. Das war sehr schade für Eisernes Leben e.V. und für die auflaufenden Bands. Wir blieben standfest, an einem Tisch wärmend zusammengedrängt unter dem trockenen Zelt. Das mit 4€ bezahlbare Bier floss in strömen und die Abgehärtesten tanzten vor der Bühne und feierten die Musiker.
Danke an die Veranstalter für diesen enormen Aufwand, die Gastfreundschaft und den Mut, das Ausnahmeereignis beim 3. mal noch toppen zu wollen. Schon um das zu unterstützen, ist eine Teilnahme nächstes Jahr alternativlos. Dabei waren Berni, Frank, Heike, Kerstin, Lise, Lorenz, Lütti, Stef und Sabrina.






